Die Kunst der Ordnung in 4 einfachen Schritten – Wie du ein letztes Mal aufräumen wirst dank der KonMari Methode

KonMari Methode – 4 Schritte zur Ordnung für immer

In diesem Beitrag erfährst du, wie du mit der KonMari Methode, ein letztes Mal aufräumen wirst, es dir auch noch Spaß machen wird und dein Leben positiv verändern wird. Das Buch Magic Cleaning von Marie Kondo* ist ein weltweiter Bestseller und auch uns hat es überzeugt!

Wem geht es nicht auch so? Man kann sich einfach nicht vollends entspannen, wenn überall noch Sachen herumliegen und es alles andere als aufgeräumt aussieht.
Nach einem japanischen Sprichwort spiegelt die Unordnung des eigenen Zuhauses, die Unordnung des Herzens wieder.

Wie oft ertappen wir uns selber dabei, die Unordnung mit einer wilden „ich stopfe alles in Schubladen, weil wenn ich es nicht sehe, ist es auch nicht unordentlich“-Aktion zu bekämpfen.  Aber ist das langfristig hilfreich? – Nein.

Damit ist jetzt Schluss! Mit der Methode von Marie Kondo, gestalten wir den Aufräumtag zum Wellnesstag. Wie das geht? Ganz einfach!

Lieber einmal komplett als oftmals halbherzig aufräumen. Schluss mit dem Verstauen der Unordnung. Einmal mehr Zeit investiert ist deutlich langfristiger. Des Weiteren musst du verstehen, dass Aufräumen viel mehr ist, als das Wegräumen von Gegenständen, die unsortiert herumliegen. Es ist vielmehr Achtsamkeit, Wertschätzung, Schönheit und Dankbarkeit für das eigene Zuhause und seine Besitztümer. Als Belohnung erwartet dich ein wohnlicheres Zuhause und mehr Entspannung.

Marie Kondo KonMari Methode

Bilder, wie dieses, gehören mithilfe der KonMari Methode der Vergangenheit an.

Schritt 1: Visualisiere den Idealzustand

Bevor du mit dem Ausmisten anfängst, stell dir einmal vor, wie dein perfekter Wohnraum aussieht. Was soll weg? Was soll bleiben und wo soll was stehen? Dabei gehst du am besten sehr gründlich vor und lässt keine Detail außer Acht. Dieses zuvor gefertigte Bild in deinem Kopf festigt dein Ziel und gibt dir eine klare Vorstellung von dem, was wirklich wichtig ist für dich. Wie wir bereits bei der Findung des richtigen Wohnstils geraten haben, ist es oft hilfreich Dinge zusätzlich auch zu Papier zu bringen. Deshalb ein Tipp von uns: Stell dir nicht nur vor wie dein optimaler Wohnraum aussehen soll, schreib es gleich nieder oder male es sogar auf. Mit diesem gefestigten Ziel fällt es dir durchaus leichter Entscheidungen zu treffen, ob du gewisse Dinge wirklich benötigst, oder du dich von ihnen trennst.

Schritt 2: Haufenweise Ordnung

Bei der KonMari Methode geht man nach Kategorien vor. Beispiele dafür wären Bücher, Anziehsachen (wobei man hier sicherlich auch Unterkategorien schaffen darf [Pullover, T-Shirts, Röcke, Hemden…], Spiele, Schminke oder ähnliches. Such dir zu Beginn eine Kategorie aus, bei der es dir leicht fällt Entscheidungen zu treffen. Alle Dinge aus einer Kategorie legst/stapelst du auf einen großen Haufen. So erhälst du einen guten Überblick über alle Dinge einer Kategorie und kannst mit Schritt 3 fortfahren.

Schritt 3: „Verbreitet das Freude oder kann das weg?“

Sind wir mal ehrlich… Wie viele Sachen haben wir in der Wohnung die lediglich anwesend sind, aber letztendlich nur Platz wegnehmen und nicht wirklich gebraucht werden? Trenn‘ dich von diesen Dingen und schaffe Platz für die Dinge, die dir wirklich wichtig sind. Hierbei ist für Marie Kondo entscheidend, dass du jeden Gegenstand von dem Haufen einmal in die Hand nimmst und dir die Frage stellst, ob der Gegenstand dich mit Freude erfüllt. Wenn das nicht der Fall sein sollte, trennst du dich von dem Gegenstand. Laut der KonMari Methode packst du die Gegenstände, die dich nicht mit Freude erfüllen am besten in einen schwarzen Sack und schmeißt diesen direkt weg. Wir finden diese Variante ziemlich extrem, auch wenn sie berechtigt ist bei Personen, die sich schwer von Sachen trennen können. Alternativ kannst du deine Gegenstände noch verkaufen oder verschenken. Für uns die deutlich nachhaltigere Methode.

Dieses Ausmisten, der ungeliebten Gegenstände oder weniger genutzten Gegenstände, ist für Marie Kondo genauso entspannend, wie eine Meditation. Für sie gilt „nur wer seine Vergangenheit aufräumt, kann seine Zukunft gestalten“. Vielen Dinge, in unserem Zuhause stehen in Verbindung mit unserer Vergangenheit. Verbinden wir mit den Gegenständen gute oder schlechte Erinnerungen? Dieses Ausmisten macht glücklich und wird dein Wohlbefinden innerhalb deiner vier Wände nachträglich positiv beeinflussen.

Schritt 4: Feste Plätze gegen Unordnung

Jeder Gegenstand braucht seinen festen Platz. Dieser Schritt ist extrem wichtig, nachdem du gründlich ausgemistet hast, denn nur wenn jeder Gegenstand seinen festen Platz hat, kann es nachträglich auch nicht mehr zu Unordnung kommen. Jeder Gegenstand wird nach Gebrauch wieder an seinen festen Platz gestellt. Hier ist darauf zu achten, dass Dinge die besonders viel Freude verbreiten einem direkt in’s Auge fallen, sobald man den Raum betritt. Des Weiteren sollten Objekte, die oftmals verwendet werden möglichst griffbereit positioniert werden.

KonMari Methode Kleiderschrank

Nach Farben sortiert, wirkt der Kleiderschrank sofort aufgeräumter.

Ganz besonders gut kann man diese Schritte bei seinem Kleiderschrank anwenden. Wie viele Kleidungsstücke erschweren uns immer wieder die Suche nach dem richtigen Outfit. Wie viele schöne Kleidungsstücke hast du in deinem Schrank, die kaum oder gar nicht getragen werden? Einmal ordentlich ausmisten und anschließend mit dem richtigen System wieder einordnen.

Nachdem du die 4 Schritte mit allen Unterkategorien [Pullover, T-Shirts, Röcke, Hemden…] deiner Anziehsachen befolgt hast, ordne deine Kleidungsstücke nach Farben und Materialien. So fällt es dir viel einfacher passenden Outfits zu kreieren und deine Klamotten geordnet zu halten. Ganz entscheidend hierbei ist die Art und Weise, wie Marie Kondo ihre Wäsche faltet. In dem folgenden Video werden die grundlegenden Falttechniken der KonMarie Methode erklärt. Mit Hilfe der richtigen Anordnung und der richtigen Falttechnik herrscht ab sofort eine klare Übersicht über all deine Anziehsachen.

 

Fassen wir die wichtigsten Erkenntnisse von Marie Kondo und ihrer KonMari Methode noch einmal zusammen:

Lieber einmal die Zeit investieren den gesamten Wohnraum strukturiert aufzuräumen, als oftmals nur halbherzig. Haben wir uns einmal überwunden diese Zeit zu investieren, merken wir, dass es uns gut tut und nachträglich unser Leben positiv beeinflusst.

  • Schritt 1: Zielzustand visualisieren. Gerne auch per Stift und Papier
  • Schritt 2: Nach Kategorien sortieren und jeweils einen Haufen bilden
  • Schritt 3: Jeden Gegenstand in die Hand nehmen und sich fragen ob der Gegenstand einen mit Freude erfüllt. Wenn das nicht der Fall sein sollte, trennt man sich von dem Gegenstand.
  • Schritt 4: Jeder Gegenstand erhält seinen festen Platz.

Zwei Schritte sind hier unumgänglich. Sich von Dingen, die nicht oft gebraucht werden oder negativ behaftet sind zu trennen und jedem Gegenstand einen festen Platz zuzuweisen. Schritt 4 bewahrt uns davor jemals wieder Unordnung in unsere Wohnung einziehen zu lassen. Um solch eine Aufräum-Routine zu entwickeln ist sicherlich eine gewisse Zeit von Nöten.

In diesem Beitrag haben wir nur grob zusammengefasst, wie du das Aufräumen besser gestalten kannst. Wenn du noch mehr Tipps & Tricks von Marie Kondo haben möchtest, kannst du bei das Hörbuch Magic Cleaning dir bei Audible im Probemonat kostenlos anhören* oder natürlich in physischer Form bestellen:

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2018-05-24T09:57:56+00:00 20. September 2017|2 Kommentare

2 Comments

  1. Avatar for Mandy
    Mandy 21. September 2017 um 17:35 Uhr - Antworten

    Danke für den Beitrag. Kurz und bündig zusammengefasst. Leider hat man tatsächlich viel zu viele Dinge die man gar nicht mehr braucht. Ich frage mich beim Aufräumen oft „brauch ich das noch? Hab ich es in den letzten Jahren benutzt/getragen? “ Trennen befreit und macht glücklich.

    • Avatar for Upgrade Your Room
      Upgrade Your Room 29. September 2017 um 11:55 Uhr - Antworten

      Hallo Mandy!
      Freut uns, dass dir der Beitrag geholfen hat! 🙂
      Wir sehen das hier ganz genau so wie du und wünschen dir weiterhin viel Spaß und Erholung beim Trennen von Gegenständen, die du gar nicht benötigst!

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